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Training für Diesel mit Startschwierigkeiten - triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum
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Offroad Training abseits der Straße mit MTB und Crossrad. Wettkämpfe, Alpencross, MTB-Marathons.

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Alt 09.11.2017, 09:04   #1
Duafüxin
Szenekenner
 
Registriert seit: 01.06.2007
Beiträge: 6.299
Training für Diesel mit Startschwierigkeiten

Mal ne Frage an die Radspezialisten:
Letztes WE war mal wieder mein geliebtes Beachrace HVH - DH und mein altes Problem wurde mir mal wieder bewußt. Ich komme sehr schwer auf Touren, wenns dann läuft, gehts ewig, wenn auch nicht schnell. Beim Beachrace muß man nun schnell in eine Gruppe springen und dranbleiben, sonst ist man verloren. Gut einrollen hilft, hab ich auch gemacht mit Sprints. Quasi ähnlich wie beim Laufen. Da hat mein Trainer recht schnell erkannt, dass ich mich anders einlaufen muss als die anderen Mädels.
Das Problem war am Sonntag also, dass wir ca 30 min nach dem Einrollen noch am kalten zugigen Strand in der Startbox standen. Nach dem Start mußten wir erstmal laufen und dann eben versuchen in die Gruppen zu springen. Meine Beine waren komplett übersäuert und hätte ich weiter versucht dranzubleiben, wär ich nach spätestens 2 Std geplatzt.
So wurds ein eher einsames Rennen (was auch daran lag, dass nach 60 km viele durchnässt und durchgefroren aufgegeben haben).
Wie trainiert man, dass man nach dem langen Stehen nicht übersäuerte Stumpen hat und zumindest das Tempo fahren kann, dass man auch trainiert hat?
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Alt 09.11.2017, 09:15   #2
Adept
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Benutzerbild von Adept
 
Registriert seit: 18.03.2010
Beiträge: 701
Zum einen wirst du aus einem Diesel nie ein Rennpferd machen können, das ist genetisch vorgegeben. Und je älter man ist, desto schwieriger ist es. Also die Erwartungen nicht zu hoch setzen.

Zum anderen hast du wirklich solche Belastungen trainiert? Fahr/Lauf doch mal eine Rennsimulation und schau mal wie sich das anfühlt. Erfahrungsgemäß ist das beste Training die Rennen selbst, denn im Training solche Belastungen zu fahren, ist mental sehr schwer.

Aufwärmen ist sehr wichtig. Je kürzer das Rennen, desto länger und desto höher die Kurzbelastungen.
Adept ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.11.2017, 09:46   #3
Duafüxin
Szenekenner
 
Registriert seit: 01.06.2007
Beiträge: 6.299
Vielleicht hätt ich dazu schreiben müssen, dass das Rennen 135 km lang ist. Das Renntempo läßt sich selbst für mich gut trainieren.
Ein „Fehler“ dieses Jahr war wohl, dass ich zuviel allein traniert hab und dass es mir schwerer fiel das Tempo anderer aufzunehmen.
Aber das löst das Startproblem noch nicht.

Auf Alter und Genetik wollte ich mich noch nicht ausruhen, andere Mädels schaffen das ja auch
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Alt 09.11.2017, 11:46   #4
NBer
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Benutzerbild von NBer
 
Registriert seit: 21.11.2008
Ort: Neubrandenburg
Beiträge: 4.943
Zitat:
Zitat von Duafüxin Beitrag anzeigen
.....Das Problem war am Sonntag also, dass wir ca 30 min nach dem Einrollen noch am kalten zugigen Strand in der Startbox standen.....
das ist doch ein einmaliges problem. habe ich ehrlich gesgat noch nie gehört und da hätte ich mich auch beschwert danach. man muss ja mal völlig unabhängig vom warmmachen auch sehen dass die athleten angeschwitzt sind und sich dort in 30min bei dem wetter jetzt auch ein enormes infektrisiko aufbaut.
mit anderen worten sowas erlebt man halt nicht alle tage. ich bin auch spätstarter und e shilft wirklich nur lang warmmachen. beim laufen brauche ich immer ca. eine halbe stunde bis die lunge/das zwerchfell vollkommen mitarbeitet. bis dahin bin ich echt eingeschränkt mit der atmung immer.
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Alt 09.11.2017, 12:09   #5
micca
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Benutzerbild von micca
 
Registriert seit: 24.01.2017
Beiträge: 135
Ich habe dazu auch ne Frage. Ich hatte neulich ein Windschatten-Rennen, da bin ich durchgängig allein gefahren, habe ein paar Leute überholt, aber sobald ne Gruppe kam, an der ich mich hätte anhängen können, konnte ich nicht folgen.

Wie kann ich meinen Antritt verbessern? Und wie macht man das im Wettkampf am besten? Auf welche Watt/kg beschleunigt ihr da? Ich bin ziemlich schlecht in 5sec-Power und so habe ich bisher immer nur frustriert hinterher geschaut....
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Alt 09.11.2017, 12:38   #6
airsnake
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Registriert seit: 08.01.2008
Ort: Ecke Deutschland/Belgien/Niederlande
Beiträge: 1.121
Schau dir mal die Trainings von Roy Hinnen an. Dort gibt es ein paar Ideen wie man solche Startschwierigkeiten trainieren kann. Ich habe mir mal sein Buch gekauft um ein paar neue Ideen in Trainings umzusetzen.
airsnake ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.11.2017, 14:25   #7
Eber
Szenekenner
 
Benutzerbild von Eber
 
Registriert seit: 18.09.2012
Ort: Karlsruhe
Beiträge: 2.274
Helfen kann ich vmtl. nicht.
Kenne ich halt aus Jedermann Rennen, insbesondere Radmarathons, wo es hart beginnt, wenn frühzeitig Anstiege kommen.
Ist ja ne Gelegenheit einige Trittbrettfahrer einfach abzuschütteln. Im Flachen geht das nicht mehr so.
Bleibt dir evtl nichts übrig, als genau dieses Szenario zu trainieren und vielleicht auch mit der Verpflegung in den letzten Minuten vor dem Start zu experimentieren.
Quasi im Training ohne großes Warmup, gleich mal losbolzen...
(Kannst natürlich auch Rennen suchen, wo es eine ausreichend lange Einrollphase gibt ...)
__________________

hmh ??
Eber ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.11.2017, 10:10   #8
Duafüxin
Szenekenner
 
Registriert seit: 01.06.2007
Beiträge: 6.299
Danke für euren Input.
Ich gugg dann mal Roy Hinnen an, schaden kann lesen ja eh nicht.

Das Szenario trainieren wird wohl auch das Einzig gangbare sein.
Andere Renne suchen ist keine Option, das ist halt mein Lieblingsrennen und andere in der Art gibts nicht, nur kürzer, da lohnt die Anreise nicht.

@Micca: Antritte hab ich öftermal ins Training eingestreut, angefangen mit den 6 sec-Sprints nach Kurven bis 30 - 60 sec Sprints in dicken Gängen, um die Abschnitte mit losem Sand zu simulieren. Als die Beine warm waren hat das auch alles sehr gut geklappt. Nur hat das wieder aufwärmen zu lange gedauert.
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