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XC-Fully/Trail-Bike - triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum
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Offroad Training abseits der Straße mit MTB und Crossrad. Wettkämpfe, Alpencross, MTB-Marathons.

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Alt 06.09.2016, 12:13   #1
alfrescian
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Beiträge: 138
XC-Fully/Trail-Bike

Moin moin,

nen Crosser für die Feld- & Waldwege der Gegend hab ich. Ich habe den Keller aufgeräumt & ein bisschen Platz geschaffen. Da mich mittelfristig mal ein XTerra reizen würde & ich den Elm & Harz in der Nähe habe überlege ich mir ein MTB anzuschaffen.

Vom den was ich so gelesen habe, würde ich Fully bevorzugen mit 100-120mm Federweg. Anforderungsprofil in Kurzprosa:
- Auch flache Waldwege sollten mit dem Dinge Spass machen
- Nen 1h Std Speed-Ausritt über Schotterwege & Trails im Mitelgebirge soll genauso funktionieren wie ne eher gemütlichere Marathon-Ausfahrt.
- Uphill soll Spass machen - auch wenn mal größere Brocken, Wurzeln etc. im Weg liegen. Nicht zu schwer...
- Im Downhill kommt es mir nicht auf den letzten Speed an, da bin ich eh zu schissig. Aber es sollte gutmütig sein & ein Reserven haben falls es fahrtechnisch nach oben geht.

Preislich bin ich noch nicht festgelegt...

So Kandidaten wären bspw.:
Specialized Epic FSR Carbon
Specialized Camber Carbon
Cube AMS 100 C:68
Cube STEREO 120 HPC
Canyon Lux
Canyon Neuron
Simplon Cirex
Scott Sparc ...

Hab gestern Abend ein Scott Spark 900 RC 2016 für 5000€ gefunden. Sagen wir mal, dass wäre meine absolute Preisgrenze...

Also, jegliche Tipps sind willkommen ;-) Sagen wir ihr hättet 2000-5000 Kröten für ein Bike mit dem Anforderungsprofil, Welches? Warum? 1-fach oder 2-fach? Lieber nen XC-Fully oder doch eher ein Trail mit 120-140mm?
Ob Versender ja oder nein ist mir eigentlich wurscht, hab hier eh noch keinen Laden vor Ort gefunden wo Preis & Serviceleistung verlässlich stimmen.
Haut's mir um die Ohren!
Jan
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Geändert von alfrescian (06.09.2016 um 12:45 Uhr).
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Alt 06.09.2016, 12:30   #2
noam
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Du solltest dir erst einmal klar werden, ob du ein XC Fully oder ein Tourenfully möchtest, bevor du so viel Geld in die Hand nimmst
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Auf dem Weg vom “steifen Stück” zum geschmeidigen Leopard
noam ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.09.2016, 12:32   #3
alfrescian
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Beiträge: 138
Zitat:
Zitat von noam Beitrag anzeigen
Du solltest dir erst einmal klar werden, ob du ein XC Fully oder ein Tourenfully möchtest, bevor du so viel Geld in die Hand nimmst
jo, das ist ja genau der Versuch hier
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Alt 06.09.2016, 14:02   #4
noam
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Ort: Ostfriesland
Beiträge: 3.814
Also die XC Race Fullies sind im Fahrverhalten gerade bergab schon sehr sehr na an einem Hardtail. Die Federung dient eher dazu bergauf im technischen mehr Grip zu generieren als bergab die Unebenheiten aufzuschnupfen.

Zitat:
Im Downhill kommt es mir nicht auf den letzten Speed an, da bin ich eh zu schissig. Aber es sollte gutmütig sein & ein Reserven haben falls es fahrtechnisch nach oben geht.
Gerade wenn es fahrtechnisch nach oben geht, bist du nicht mehr auf den Federweg angewiesen. Sondern meisterst die Stellen einfach durch Gewichtsverlagerung. Strecken die ich lange Zeit nur mit dem 160mm Enduro runtergebügelt bin, fahre ich nun fast annähernd genausoschnell mit dem Fatbike ohne Federweg und ein wenig langsamer mit ner XC Racefeile. Aber um so weniger Federweg desto aktiver muss der Fahrer werden.

Zitat:
Sagen wir ihr hättet 2000-5000 Kröten für ein Bike mit dem Anforderungsprofil, Welches? Warum? 1-fach oder 2-fach? Lieber nen XC-Fully oder doch eher ein Trail mit 120-140mm?
Kommt darauf an wo deine Prioritäten liegen. Sagst du klar ich will den XTerra auf dem Rad rocken. Ich will will hierfür kompromisslosen Vortrieb und nehme dafür in Kauf, dass ich schon eine sportlich gestrecke Sitzposition habe und dadurch ein wenig an bergabperformance verliere, nimm das Specialized Epic, Scott Spark, BMC Fourstroke, Canyon Lux o.ä.

Sagst du ich will hauptsächlich Spaß im welligen Terrain. Ich will Trails Trails und noch mehr Trails. Ich möchte Sicherheit bergab und bergauf nicht die Bestzeit knacken aber dennoch zügig hochkommen. Willst du dir alle Türen offen halten und schauen wo die reise mit dem MTB hingeht, dann nimm ein Stumpjumper FSR o.ä. Damit hast du ein rundum sorglos Rad, welches man durch einfaches Reifen wechseln vom flowtrailbikeparktauglichen Superleichtenduro zum zügigen Marathon Renner mit moderater Sitzposition verwandeln kann.

Das Camber wäre der Zwitter. Die einen sagen es kann nichts richtig, die anderen sagen die goldene Mitte.

Die meisten Specialized Händler haben eine entsprechende Testflotte und lassen dich damit auch mal in die echte Welt entfliehen. Dann kannst du Epic, Camber und Stumpi mal im direkten Vergleich zueinander testen und für dich schon mal schauen wo es hingeht. Auch wichtig ist zu schauen, was die Leute fahren mit denen man zusammen unterwegs sein möchte. Fahren die alle XC Racefeilen wird die Streckenwahl auch entsprechend sein und man hätte auf dem Stumpi eher wenig Spaß. Denn da wo das Stumpi anfängt richtig Spaß zu machen hört der Spaß bei den XC Feilen nämlich auf.



Ich würde mit ein Epic FSR Expert Carbon World Cup kaufen, weil ichs geil finde!


1fach oder 2fach können dir nur deine Beine sagen. ich kenn nur Leute die auf 1fach umgestiegen sind und nichts anderes mehr wollen
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noam ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.09.2016, 14:02   #5
Campeon
 
Beiträge: n/a
Xterra? Dann hardtail, reicht völlig aus.

Das Geld was du gegenüber einem Fully sparst, kannst du in bessere Anbauteile und Laufräder investieren, da bringt das mehr.

Fullies sind m. M. nach für Xterra-Kurse zu schwer,
es sei denn du heisst Ruben Ruzafa und hast den entsprechenden Raddruck.
Dann kannst du auch ein XC-Fully von Specialized fahren, aber ich denke die Beine hast du nicht.

Geändert von Campeon (06.09.2016 um 15:43 Uhr).
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Alt 06.09.2016, 14:46   #6
alfrescian
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Registriert seit: 17.07.2014
Beiträge: 138
Cool, Danke für den Input! Ja, bei XC-Fully oder hardtail scheiden sich halt immer die Geister... Ich denke, dass mir sogar ein Hardtail für den Anfang reichen würde, aber meine Annahme ist, dass ich mit laufender Zeit auf dem MTB auch etwas härtere Trails fahren möchte & werde, wobei nen hardcore-downhiller aus mir nicht wird. Ich halt so ein bisschen auf der Allroundersuche...

Zum Thema Xterra: Möchte ich mal gerne machen, hab da aber nicht den Anspruch da jetzt mit dem 100% passenden Bike am Start zu stehen. Die ein/zwei KG Mehrgewicht würde ich in Kauf nehmen wenn ich dafür ein Bike hätte was ich aufgrund der Allrounderqualitäten auch mal für nen Marathon oder ein paar Tagen in den Alpen nutzen kann.

Wenn ich mir jetzt nen geiles XC-Hardtail zulege, muss ich ich 2 Jahren schon wieder den Keller aufräumen weil ich nen Enduro-Bike haben will...

Ja, das Epic FSR Expert Carbon World Cup hat was ... noch ne SRAM Eagle dran und ich wäre 100% glücklich ;-)
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alfrescian ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.09.2016, 14:53   #7
Thorsten
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Registriert seit: 03.03.2007
Ort: Wetterau
Beiträge: 14.783
Für 5000 € kriegt man auch eine Rennsemmel UND ein Trailluder oberhalb von Baumarkt-Niveau.
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Würde ich dieses Leben ernst nehmen, käme es sich verarscht vor.
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Alt 06.09.2016, 15:02   #8
Goalie1984
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Benutzerbild von Goalie1984
 
Registriert seit: 23.04.2009
Ort: Kempten i. Allgäu
Beiträge: 144
Zitat:
Zitat von Thorsten Beitrag anzeigen
Für 5000 € kriegt man auch eine Rennsemmel UND ein Trailluder oberhalb von Baumarkt-Niveau.
+1

Hab letztes Jahr im Herbst ein Carbon-Enduro im Schlussverkauf für 3000 Euro gekauft (Cube Stereo 140 Super HPC TM Race)... diesen Preis bekommst Du immer und hast dafür ein richtig, richtig gutes Bike für jegliche Art (und Schwierigkeitsstufe) von Trail.
Für die restlichen 2000 Euro bekommst Du ein sehr sportliches, leichtes Hardtail. Vermutlich sogar auch in Carbon.

Noch kurz zur Diskussion 1-fach/2-fach:
ich gehöre zur vorher erwähnten Gruppe, die sich 1-fach gekauft hat und es nicht mehr missen möchte.
Liegt aber daran, dass ich für das MTB nur einen einzigen Einsatz habe: bergrauf ist die Pflicht, um sich den Trail zu verdienen. Flache Strecken fahre ich damit (überhaupt) nicht. Würde ich das tun, würde ich 2-fach auf jeden Fall ins Kalkül ziehen.

Als Übersetzung fahre ich auf dem Enduro 28 vorne und 10-42 hinten. Auf flacher Strecke ist damit bei 25 Sachen und "vertretbarer" Trittfrequenz (90 rpm) Schluss.
Dafür kommt man mit der Übersetzung auch die steilsten Rampen hoch. Alpencross wurde damit auch absolviert...

Grüße,
Goalie
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