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Raspinho 05.11.2018 20:23

Zitat:

Zitat von Mario91 (Beitrag 1417962)
Ich würde dir das Buch "Watt Messung im Radsport" von Cogger und Hunter empfehlen.
Da stehen sehr viele Informationen, Tipps und Trainingspläne drinnen. Habe es mir mit dem Wattmesser mitgekauft und finde es echt gut.

Ansonsten würde ich gleich wie "Captain Hook" tun.


Ich nehme an du meinst das Buch hier ? Wattmessung im Radsport und Triathlon

Kennt wer das Buch Praxishandbuch Wattmessung von Joe Friel? Taugt das auch was?


Ansonsten wäre mein Tipp, falls du gerade erst anfängst mit der Wattmessung, fahre erst mal und sammle Daten und guck dir die Werte erst nach der Ausfahrt an. Anschließend kannst du basierend an den Daten, ziemlich gut deine Komfortzone herausfinden ;-) Oder deine Fahrt analysieren, ob dein Gefühl dich nicht getäuscht hat.

Kurzzug 06.11.2018 11:02

Erstmal eine Weile fahren (2-4 Wochen) und Daten sammeln.

Ganz interessant ist auch am Anfang mal Gefühl und wirklich getretene Watt zu vergleichen - einfach nur mal draufschauen..oder in verschiedenen Situationen...(Bergauf, Gegenwind,....)

Wenn du dich wirklich nicht tiefer mit der Materie beschäftigen willst, nimm einen Wattbasierten Trainingsplan. Ich hab zwar das Buch von Coggan, das ist allerdings schon echt ein Brocken.... :D

Kurzzug 06.11.2018 11:40

Zitat:

Zitat von derpuma (Beitrag 1418026)
...würd ich eher im Sweatspot ansetzen...

Kurze Klugscheisserei (sorry :Huhu: ): sweetspot ist das Zauberwort....gut, die 20min Intervalle im Sweetspot führen zu grossen sweatspots, das ist schon richtig

:Blumen:

Aber ja, grundsätzlich gebe ichdir Recht: Sweetspot Intervalle bringen was und sind auch ein elementarer Bestandteil in den Trainerroadplänen...die sind mächtig anstrengend, aber man knallt sich nicht so weg das man am nächsten Tag nix mehr machen kann.

captain hook 06.11.2018 13:26

Zitat:

Zitat von Kurzzug (Beitrag 1418027)

Aber ja, grundsätzlich gebe ichdir Recht: Sweetspot Intervalle bringen was und sind auch ein elementarer Bestandteil in den Trainerroadplänen...die sind mächtig anstrengend, aber man knallt sich nicht so weg das man am nächsten Tag nix mehr machen kann.

Vermutlich weil Du sie Sweetspot fährst und nicht "Schwelle". :-P Wer nach 20min IVs am Tag drauf noch drauflatschen kann ist nicht hart genug gefahren. Oder hätte ne Wiederholung mehr machen können. Halbgares IV Training ist nicht zielführend. (meiner Meinung und Erfahrung nach)

@Puma:

Ja, ich weiß... meine Unentschiedenheit ist schon der Annahme 2-3x20min zu entnehmen. Bei 2x fährt man sie halt etwas härter als bei 3x. Deshalb auch noch mal der Hinweis, dass man das alles nur als Richtschnur sehen sollte.

Bei den anderen Prozenten kann man ja auch mal 2-3% rauf oder runter streuen, je nach Veranlagung oder auch Tagesform.

Ich wollte eher auf den Punkt, dass man da keine künstlich komplizierten Konstrukte schaffen muss, damit es wichtig aussieht und deshalb vermeintlich viiiiiel mehr bringt.

Ich steh ja auf Standardprogramme, auch weil man dadurch Entwicklungen im Auge hat und Stagnation schneller und besser erkennen kann.

Wie sehr man sich der Vereinfachung widmet ist ja unterschiedlich. Ich bin seinerzeit als Multisportler fast gar keine IVs gefahren und auch nicht gelaufen. Dafür ganz viel SST und GA. Aber es gibt da ja auch andere Ansätze, die sicher auch ihre Berechtigung haben. Seit dem ich nur Radl gibt es Phasen, wo ich fast ausschließlich IVs trainiere oder Rekom mach.

vherzo 06.11.2018 13:27

Zitat:

Zitat von Raspinho (Beitrag 1417966)

Kennt wer das Buch Praxishandbuch Wattmessung von Joe Friel? Taugt das auch was?



"Praxishandbuch Wattmessung von Joe Friel" ist für mich weitaus besser lesbar als "Wattmessung im Radsport und Triathlon von Hunter Allen und Andrew Coggan.

"Praxishandbuch Wattmessung von Joe Friel" ist deutlich praxisbezogener für selbstgesteuertes Training.

ritzelfitzel 06.11.2018 13:33

Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 1417926)
4. Keep it simpel. Natürlich kann man total wild mischen und verkomplizieren, aber man kann auch einfach 99% abdecken. Bedeutet 4x4min bei 115% Schwelle, 3x8min mit 105%, 2-3x20min bei 100%, 90min mit ~90% Schwelle. Ansonsten GA bei 70-80% je nach Länge. Und das alles als lose Richtschnur betrachten und rausfinden, was man selbst braucht und kann.

Ich erlaube mir noch anzumerken, dass man sich an bestimmte Ziele erst herantasten sollte. z.B. wenn du bisher keine/wenig Erfahrung mit intensiven Geschichten hast oder außer Form bist oder sonst was, dann würde nicht zwingend 2-3x20' bei 100% als erste Einheiten ansetzen oder 90' SST.

captain hook 06.11.2018 14:01

Zitat:

Zitat von ritzelfitzel (Beitrag 1418044)
Ich erlaube mir noch anzumerken, dass man sich an bestimmte Ziele erst herantasten sollte. z.B. wenn du bisher keine/wenig Erfahrung mit intensiven Geschichten hast oder außer Form bist oder sonst was, dann würde nicht zwingend 2-3x20' bei 100% als erste Einheiten ansetzen oder 90' SST.

Was wird ihm dann passieren?

Dass er weiß, dass er 3x20min nicht mit 300W sondern mit etwas drunter versuchen sollte, weil er beim dritten am Ende eingegangen ist? Training ist testing und testing ist Training.

Er ist ja kein Sportanfänger. Er hat nur den PM neu.

ritzelfitzel 06.11.2018 14:07

Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 1418048)
Dass er weiß, dass er 3x20min nicht mit 300W sondern mit etwas drunter versuchen sollte, weil er beim dritten am Ende eingegangen ist? Training ist testing und testing ist Training.

Ok, dann würdest du empfehlen 3x20' mit (z.B.) 90-95% zu fahren, anstelle von (z.B.) 2x15' mit 100%?

Passieren wird ihm natürlich nix. Ich frage mich nur, was zielführender ist für die Gesamtentwicklung. Lieber Intervalllänge beibehalten und Intensität verringern oder andersherum. Ich tu' mich leichter mit letzterem.


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