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NBer 11.07.2018 11:21

Zitat:

Zitat von Anja (Beitrag 1390963)
.....Was empfehlen denn die schnellen Herren hier?.....

auch wenn ich mich gar nicht so persönlich angesprochen fühle, aber die lösung ist denkbar einfach. sich a) den richtigen wettkampf aussuchen (also zb eben nicht in einem schwimmbecken, sondern freiwasser, und mit nur einer schwimmrunde, nicht mehreren) und b) sich dem leistungsvermögen nach beim start einordnen. und schwups...siehst du die schnellen leute den ganzen wettkampf über nicht und sie dich nicht. maximal begegnet ihr euch beim laufen, und du kannst dir sicher sein, das du dann eher aufgemuntert, als gemobbt wirst.

Helmut S 11.07.2018 11:24

Zitat:

Zitat von NBer (Beitrag 1390967)
auch wenn ich mich gar nicht so persönlich angesprochen fühle, aber die lösung ist denkbar einfach. sich a) den richtigen wettkampf aussuchen (also zb eben nicht in einem schwimmbecken, sondern freiwasser, und mit nur einer schwimmrunde, nicht mehreren) und b) sich dem leistungsvermögen nach beim start einordnen. und schwups...siehst du die schnellen leute den ganzen wettkampf über nicht und sie dich nicht. maximal begegnet ihr euch beim laufen, und du kannst dir sicher sein, das du dann eher aufgemuntert, als gemobbt wirst.

:Blumen: :Blumen: :Blumen: That's it. Danke dafür.

Trillerpfeife 11.07.2018 11:24

zu Anjas Post:


ja sind schon ein paar super Tria Vorbilder die hier im Thread schreiben, aber es sind auch viele sehr vernünftige Leute hier unterwegs. Das beruigt mich sehr.

Und auch die Erfahrung im Verein oder bei Rennen bestätigt mir. Die "Normalos" sind eher die Regel als die Ausnahme.

Im Grossen und Ganzen empfinde ich es als leben und leben lassen. Und hier im Forum schreiben ja nicht alle ihre Meinung.

Selbstkritisch und ironisch tät ich anmerken. Vielschreiber wie ich und manch anderer hier schreiben, legen Maßstäbe an und plustern sich auf und die vielen 1000 Anderen trainieren, kommen mit Brustschwimmern klar und labern nicht grossmäulig rum. :Cheese:

FlyLive 11.07.2018 11:28

Zitat:

Zitat von Helmut S (Beitrag 1390965)
Völlig in Ordnung. :Blumen: Bitte erwarte deshalb aber nicht, dass andere (oder gar alle anderen) das gut finden oder dir dazu gratulieren. Ggf. triffst du halt auf einen Menschen, der das nicht gut findet. Das ist dessen Recht, ebenso wie es dein Recht ist da zu starten und solange zu brauchen wie es nur irgendwie lt. Reglement geht und darauf auch stolz zu sein.

:Blumen:

Es ist maximal eine unbedeutende Meinung solange innerhalb des Regelwerks der Veranstaltung gesportelt wird. In der Ausschreibung kann man erkennen, für welche Leistungsklassen die Wettkämpfe gemacht sind.

Beim Heidelbergman (1,6km) darf der Schwimmer nicht länger als 40 Minuten benötigen, sonst ist Schluss. In Roth/Frankfurt darf man fast 2einhalb Stunden brauchen - im Verhältnis fast doppelt so lange. Daran erkennt man u.a. die Ausrichtung der Veranstaltung.

Su Bee 11.07.2018 11:32

Ich bin sehr froh, dass ich meinen ersten Triathlon letztes Jahr auf der "Volksdistanz" absolvieren konnte.
Unser Stadt-Event ist definitiv mehr auf den Breitensport ausgerichtet (Schüler- oder andere Staffeln und auch Familienstaffeln).
Trotzdem machen auch einige der schnellen Ligatriathleten mit, was ich ungeheuer spannend finde.
So ist an "Material" wirklich alles vertreten, was irgendwie schwimmen, radeln und laufen will oder sogar nur eines davon.
Die Einteilung erfolgt über die selbst! anzugebende Schwimmzeit.
Die langsameren Teilnehmer (worauf auch immer sich die Langsamkeit gründet) starten zuerst und so allmählich (über Stunden) verändert sich das Bild im Becken , bei den Rädern oder bei der Laufgeschwindigkeit.
Siegerehrung erfolgt dann definitiv erst wenn einer der "letzten" da ist, das war dann der schnellste aus der letzten Startgruppe.
Die kommen dann aber meist sehr eng beieinander liegend eingeflogen und die, die im Vorfeld über die Ziellinie gekrochenen sind, haben sich bis dahin so erholt, dass sie dann schon wieder mitanfeuern können.

Ich - für mich - fühlte mich da sehr aufgehoben als (immer noch) langsamer Anfänger, da alle die unmittelbar um mich herum gestartet waren ähnlich unterwegs waren und die richtig schnellen mussten sich tatsächlich hauptsächlich auch nur mit denjenigen auseinandersetzen, die ihnen auch die Plätze streitig machen konnten.
Die selbst anzugebende Schwimmzeit sollte halt sehr fair eingetragen werden.

Seyan 11.07.2018 11:33

Zitat:

Zitat von Helmut S (Beitrag 1390965)
Völlig in Ordnung. :Blumen: Bitte erwarte deshalb aber nicht, dass andere (oder gar alle anderen) das gut finden oder dir dazu gratulieren. Ggf. triffst du halt auf einen Menschen, der das nicht gut findet. Das ist dessen Recht, ebenso wie es dein Recht ist da zu starten und solange zu brauchen wie es nur irgendwie lt. Reglement geht und darauf auch stolz zu sein.

:Blumen:

Hast du schonmal erlebt, dass schwächere Athleten zu einem schnellen hingegangen wären und dem ein "Alter, besorg dir mal ein Leben, anstatt dich mit deiner Sub9 aufzuplustern!" entgegengeschleudert hätte?
Leider (!) geht solches Verhalten fast immer von "oben" nach "unten".

Seyan 11.07.2018 11:39

Zitat:

Zitat von FlyLive (Beitrag 1390973)
Beim Heidelbergman (1,6km) darf der Schwimmer nicht länger als 40 Minuten benötigen, sonst ist Schluss. In Roth/Frankfurt darf man fast 2einhalb Stunden brauchen - im Verhältnis fast doppelt so lange. Daran erkennt man u.a. die Ausrichtung der Veranstaltung.

3,8km = 2,375 * 1,6km
40min * 2,375 = 95min

Würde man das also 1:1 hochrechnen, wären das schon über 1,5h. Und in Roth ist der Cutoff beim Schwimmen übrigens 2:15h. Mal davon abgesehen, dass man auf einer kürzeren Strecke eine bessere Durchschnittspace schwimmen wird als auf einer längeren Strecke. Final, wenn ich mir die Schwimmstrecke beim Heidelbergman mal genauer anschaue... die geht flussabwärts. Ich würde mal annehmen, dass das der Schwimmzeit vermutlich nicht abträglich ist ;-)

Helmut S 11.07.2018 11:40

Ich stimme dem völlig zu was du schreibst, hierzu

Zitat:

Zitat von FlyLive (Beitrag 1390973)
Es ist maximal eine unbedeutende Meinung

... möchte ich Ergänzen, dass aus irgendwelchen Gründen diesen Meinungen dann doch ab und an Bedeutung zugemessen wird. Oft liegt das m.E. daran was TrillerP gerne schreibt: Man kennt die Beweggründe der Athleten nicht. Weil die oft sehr persönlich sind, kann es schon sein, dass eine objektiv unbedeutende Meinung verletzt (ggf. unbeabsichtigt oder gedankenlos) und dann dadurch plötzlich für den Betroffenen doch bedeutend wird.

:Blumen:


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